kopfleiste
Logo_Facebook
Logo_Youtube

NJUSFLESCH VOM 16.02.10

 

Header_680px_breit

 

„So a Fetzngaudi war´s schon lang nimmer!“ Das war intern der einhellige Tenor, der vorherrschte, als wir am Aschermittwoch den Fasching endgültig verabschiedet und eingebuddelt hatten. Eine einerseits hektische, andererseits aber unbeschreiblich lustige Zeit liegt somit hinter uns. Viele Termine, Ausfahrten, Proben und – als Highlight natürlich – unsere eigenen drei Sitzungen sind somit Vergangenheit.

Eingeläutet wurde die heisse Phase unserer Faschingssaison mit der Teilnahme an „Narrisch guat“ (You Tube) und der damit verbundenen Fahrt nach Klagenfurt zu den Aufzeichnungen beim dortigen ORF. Von Mittwoch, 25. auf Donnerstag, 26. Jänner waren wir mit einer 20-köpfigen Truppe in Kärnten unterwegs und konnten dort viele Eindrücke sammeln (sowie auch die Kärntner von uns, har har). Es muss wohl nicht weiter erwähnt werden, dass wir sehr stolz sind und waren, zu dieser Sendung eingeladen worden zu sein. Entsprechend fielen auch die Feierlichkeiten im Anschluss aus...

Die dadurch entstandene Hochstimmung war natürlich Wasser auf die Mühlen der eigentlichen Sitzungs-Vorbereitungen, die – zugegebenermaßen – wieder etwas kurzfristiger ausfielen, als ursprünglich erhofft. Die Spannung war also groß vor dem ersten Aufführungsabend, am Freitag, 5. Februar: Wie wird das Programm angenommen? Funktioniert alles? Wie lange wird´s werden? Und sind die Beiträge ansprechend und ausreichend witzig? Diese und viele andere Fragen gingen uns durch den Kopf.

Ein dreimal ausverkaufter Würzl-Saal, drei Mal tolle Stimmung und durchwegs positive Kritik aus dem Publikum haben diese Gedanken glücklicherweise zerstreut. Mit mehr als 70 (!!!) Aktiven auf und neben der Bühne – davon viele Sitzungs-Debütanten – hatten wir versucht, ein kreatives, kurzweiliges und niveauvolles Programm auf die Beine zu stellen, das nicht auf das Kopieren anderer angewiesen ist, sondern von eigenen und neuen Ideen lebt. Nun, da alles vorbei und schon wieder Schnee von gestern ist, glauben wir, dass uns dies recht gut gelungen ist. Ein herzlicher Dank an alle, die soviel Freizeit und Energie aus purem Idealismus für unser gemeinsames Vorhaben investiert haben.

Es waren dies Prinzessin Lea-Maria I. und Prinz Rossano I., die mit einer sprachlich internationalen Vorstellung ihrerseits den Abend launig eröffneten. Auf sie folgten die ÖTB Showdance-Girls – die junge Garde unserer Tanz-Prinzessinnen – die mit „Let it rock“ souverän und schwungvoll ihr Talent präsentierten. Um begabten Nachwuchs brauchen wir uns wahrlich keine Sorgen zu machen.

Unser Urgestein Gust Huber – routine-mäßig das exakte Pendant zu den Mädels – betrat nun „seine“ Bühne und lief als Bürgermeister zu absoluter Hochform auf. Pointiert nahm er die Eberschwanger sowie die Gemeindepolitik im Generellen auf´s Korn und übergab das Wort im Anschluss an „Die Mechaniker“, die sich in ihrem witzigen (teilmusikalischen) Vortrag, um das aktuelle Welt– und Österreich-Geschehen kümmerten.

Noch „gruseliger“ wurde es dann mit dem Aufmarsch der ÖTB Showtanzgruppe. „Bis(s) zum Morgengrauen“ war Titel der heurigen Monster-Tanz-Show, die die Mädels auf die Bühne zauberten. „Spitzen-Kostüme“, kreative Ideen und tolle Choreographien fügten sich zu einem Gesamt-Kunstwerk, das weit und breit Seinesgleichen sucht.

Noch bevor es in die Pause ging, stellte unser TV-erprobter Hubert K. seinen Mann. „Körper sucht Frau (online)“ war die Fortsetzung der letztjährigen Erfolgs-Nummer. Etwas vairiiet und erweitert hatte auch unser hölzerner Durchschnitts-Bürger wieder die Lacher auf seiner Seite. Das Moderatoren-Duo Petra Dürrer und Peter Hofinger lud anschließend zur Pause, die mit dem Einmarsch der jeweiligen Gastgarde rasch wieder beendet wurde.

Nun war es Zeit für „Die Hubers“ (Thomas und Wolfi) die in ihrer Doppel-Bütt „Aus der Bahn“ das ewig-währende Thema „Eisenbahn“ spitzzüngig auf die Schaufel nahmen. Auf sie folgte das wohl spektakulärste und überraschendste Bühnenbild des Abends. „Bummi und Benni“, die beiden Riesen-Glocken thronten wortwörtlich auf der Bühne. Begleitet von Quasimodo – eine witzige und körperlich mehr als anspruchsvolle Nummer. Hut ab vor den beiden Schlägeln Gregor Bauinger und Stefan Pilz.

In der Sauna“ hieß der Titel der nächsten Nummer. Und nicht wenige staunten, dass diese gereimte Bütt von zwei Sauna-Bürsten (musikalisch und sangestechnisch von den Gladiatoren verstärkt) vorgetragen wurde. Das zwangsläufige Sauna-Thema Nacktheit wurde im Anschluss gleich weiter verfolgt. Denn nun rockten die „Chippen-Gays“ mit einer atemberaubenden Striptease-Show die Bühne. Kurz-Resumee: Erfolg auf der ganzen Linie für unsere Bühnen-Debütanten vom SVE.

Das AMS Wien-Meidling“ hatte nun das schwere Los, als letzter Sprechbeitrag zu schon vorgerückter Stunde auf der Bühne zu agieren. Doch die Jungs lösten dies spritzig-witzig mit Wort und Gesang. Mit ihrem Schlussapplaus hielt dann zum zweiten Mal das „Gruseln“ Einzug. Und abermals legten unsere hübschen ÖTB-Mädels mit Teil 2 ihrer Nummer eine brennend heisse Sohle aufs Parkett. So heiss, dass sie um eine Zugabe nicht herum kamen.

Mit dem gemeinsamen Finale und dem Singen des Eberschwanger Faschingsliedes durften wir den bunten Reigen um (durchschnittlich) 0.30 Uhr beenden. Und nun an dieser Stelle möchten wir uns nochmals sehr herzlich bei unserem tollen Publikum bedanken, das die drei Abende so stimmungsvoll mitgestaltete. Ein herzliches Dankeschön an jeden einzelnen Besucher, verbunden mit der Bitte, dass wir Sie auch im nächsten Jahr wieder bei uns begrüßen dürfen. Mit so manchem haben wir dies ja schon vereinbart... nach der Sitzung... in der Bar... in den Morgenstunden...

Dass wir aber nicht nur unser eigenes Süppchen kochen, sondern sehr um die Kontaktpflege zu anderen Gilden bemüht sind, zeigt die Aufzählung unsere Ausfahrten und Gegenbesuche: In sehr kurzer Zeit wurden u.a. Salzburg, Riedau, Perg, Obernberg und Eggendorf besucht.

Langer Schreibe kurzer Sinn: Es war (für uns) eine sensationell lustige Faschingssaison, die fast etwas zu früh ihr Ende gefunden hat. Wenn wir unseren Besuchern ein klein wenig von dem auf der Bühne vermitteln und weitergeben konnten, so sind wir sehr froh und zufrieden und erneuern nochmals die Einladung: Besuchen Sie uns (auch) im nächsten Jahr!

In diesem Sinne: Huzi, huzi. Die Faschingsgilde Eberschwang.

 

Aktuelles_01

Aktuelles_02

Aktuelles_03

Aktuelles_04

Aktuelles_05

Aktuelles_06

Aktuelles_07

Aktuelles_08

Aktuelles_09